William Shakespeare

romeo und julia

Eine Produktion des Residenztheaters München

Mi., 10. Juni 2026, Beginn 19:30 Uhr

Do., 11. Juni 2026, Beginn 18:30 Uhr

Im Deutschen Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg

Bei dieser Inszenierung kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.


Karten: € 79, € 67, € 49, € 29, € 18 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis —keine Gruppen) Vorverkauf: Kasse im Deutschen Schauspielhaus  (Tel.: 040 / 24 87 13), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online

Mi., 10. Juni 2026
Beginn 19:30 Uhr
Ticket
Do., 11. Juni 2026
Beginn 18:30 Uhr
Ticket

Mit: Lea Ruckpaul, Vincent zur Linden, Pia Händler, Nicola Mastroberardino, Patrick Isermeyer, Lisa Stiegler, Pujan Sadri, Thomas Lettow, Delschad Numan Khorschid, Oliver Stokowski, Barbara Horvath, Evelyne Gugolz,
Musik: Eugen Bazijan (Cello), Jan Kiesewetter (Bassklarinette, Tenorsaxophon), Bettina Maier (Bassklarinette, Klarinette, Tenorsaxophon), Samuel Wootton (Electronics, Synthesizer, Drums),
Live-Kamera: Niels Voges, Christoph Karstens, Robin Worms,

 

Inszenierung: Elsa-Sophie Jach, Bühne: Marlene Lockemann, Kostüme: Johanna Stenzel, Musik: Max Kühn, Choreographie: Dominik Więcek, Video: Jonas Alsleben, Licht: Barbara Westernach, Dramaturgie: Katrin Michaels

 

Bei dieser Inszenierung kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.

 

Ja zur Liebe, ohne Wenn und Aber! Romeo und Julia sehen die Welt ganz anders als ihre verfeindeten Familienclans in dieser überraschenden, frischen, hochmusikalischen Inszenierung der jungen Regisseurin Elsa-Sophie Jach. Das beeindruckende Bühnenbild spielt mit, bewegt sich, teilt, vereint, bildet Balkon und Battleground.

 

Romeo und Julia setzen die Sprache der Liebe gegen den Krieg ihrer Verwandten, die seit ewig nur die Sprache der Gewalt zu sprechen scheinen. Auf den Straßen Veronas herrscht Krieg. Obwohl der Prinz zwischen den verfeindeten Clans Montague und Capulet einen Waffenstillstand verhängt hat, genügt schon die kleinste Provokation, um weitere Tote zu beklagen. Einzig die jüngsten Sprösslinge der verfeindeten Familien finden eine neue Sprache jenseits der Waffen, und zwar eine einzigartige: »Hier wütet Hass, doch Liebe wütet mehr«, setzen Romeo und Julia dem Krieg ihrer Verwandten entgegen. Von Beginn an schwingt in der zarten Poesie der Verführung auch die Utopie mit, dass diese Liebe einen Frieden über das eigene Glück hinaus stiften könnte.

 

Elsa-Sophie Jach inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der Welt und den Tanz auf dem Vulkan, der ihre Hauptfiguren mitreißt, mit viel Musik und heißem Herzen neu.

 


»Manchmal, ganz selten, passt im Theater einfach alles. Dann greifen auf beinahe magische Weise Inszenierung, Bühnenbild, Musik, Kostüme und Spiel ineinander und verbinden sich zu einem neuen Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Bei Elsa-Sophie Jachs Inszenierung von William Shakespeares ›Romeo und Julia‹ passiert genau das.«

MÜNCHNER FEUILLETON

 

»Romeo, den Vincent zur Linden sensibel gestaltet, und Lea Ruckpauls herrlich taffe Julia agieren auf Augenhöhe – pulsierendes Zentrum einer gelungenen Produktion, die mit heftigem Applaus und Standing Ovations bejubelt wird.«

MÜNCHNER MERKUR

 

»Die ersten Szenen zwischen Romeo und Julia gehören zum Schönsten, was man derzeit im Theater sehen kann.«

ABENDZEITUNG

 

»Jachs Inszenierung irritiert fast schon durch ihre Perfektion. Licht, Sprache, Bühne, Musik – alles makellos.«

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

 

»Maßlose Begeisterung, ja, Standing Ovations für das ganze Team.«

ABENDZEITUNG

 

»Drei Stunden, vollgepackt mit jugendlichemStürmen, coolen Kampfszenen und Klettereien, Liveband und fetten Filmszenen greifen tief in die Theater-Trickkiste.«

MITTELBAYERISCHE ZEITUNG

 


Die Bühnenbildnerin Marlene Lockemann, Jahrgang 1989, behauptet sich in einer Männerdomäne. Sie arbeitete bereits für Inszenierungen u. a. im Berliner Ensemble, Volkstheater, Theater Bremen, am Deutschen Schauspielhaus und auf Kampnagel. Für »Romeo und Julia« entwickelte sie einen abstrakten Raum von großer Flexibilität, der die vielen Szenenwechsel des Stücks zulässt. Lockemanns Arbeit fällt auf. Ins Blickfeld der Fachzeitschrift ›Theater heute‹ gelangte sie mehrfach, u. a. wurde sie 2016 und 2023 als beste Nachwuchsbühnenbildnerin nominiert.

 

Vor zwei Jahren haben Sie die Schauspielerin Pia Händler höchst eindrucksvoll in der ebenfalls vom Residenztheater eingeladenen Produktion »Agamemnon« beim Festival sehen können. Als Klytämnestra überzeugte sie spielerisch und physisch in Ulrich Rasches überwältigender Inszenierung. Jetzt ist sie Julias Amme – und kommt übrigens mit dem Gastspiel in ihre Geburtsstadt Hamburg zurück.