Franz Kafka
der bau
Eine Produktion des Burgtheaters Wien
Fr., 12. Juni 2026, Beginn 20 Uhr
Sa., 13. Juni 2026, Beginn 20 Uhr
St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg
Karten: € 56, € 45, € 35, € 27, € 18 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis — keine Gruppen) Vorverkauf: Kasse im St. Pauli Theater (Tel.: 040 / 47 11 06 66), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
| Fr., 12. Juni 2026 Beginn 20:00 Uhr | Ticket |
| Sa., 13. Juni 2026 Beginn 20:00 Uhr | Ticket |
Mit: Max Simonischek
Regie: Max Simonischek, Bühne: Besim Morina, Harald B. Thor, Kostüm: Modedesign Basman, Beratung Sounds: Daniel Freitag, Licht: Marcus Loran, Dramaturgie: Peter Kastenmüller
Das intensive Kammerspiel nach einer Erzählung von Franz Kafka nimmt sein Publikum mit in die Tiefe des Raumes – und des Geistes. In dieser unterirdischen Welt sind Glück und Paranoia eng verschwistert. Hier existiert eine Art Menschentier, eben ein kafkaeskes, denkendes Tier. Das Wesen lebt in einem gedanklichen Kreuzzug, im immerwährenden Ausnahmezustand, gerichtet gegen die Außenwelt, gegen mögliche Eindringlinge. »Der Bau« ist eine Parabel über eine Gesellschaft, die permanent Risiken schafft, indem sie ebendiese zu verhindern sucht. Wie in allen Erzählungen Kafkas treiben die Konsequenzen ihres Handelns und Denkens die Wesen, Tiere, Menschen, Männer unerbittlich vor sich her, meist verlassen von jeglichem Realitätssinn. Ein Erlebnis, wie Max Simonischek dies darstellt.
»Die Doppelrolle als Regisseur und Darsteller erlaubt es Simonischek, eine besonders intime Interpretation der Erzählung auf die Bühne zu bringen. Seine intensive Performance lässt das Publikum die zunehmende Paranoia und den Kontrollverlust des Protagonisten miterleben.«
KUNSTREFLEKTOR.AT
»Ohne viel Aufwand passt die Geschichte zu unserer Gegenwart wie die Faust aufs Auge.«
FALTER.AT
Der Schweizer Schauspieler Max Simonischek ist Ensemblemitglied des Burgtheaters sowie Bühnen- und Filmschauspieler. Er spielt die Hauptrolle in der ZDFKrimiserie »Laim« und arbeitete mehrfach mit dem Filmemacher Stefan Haupt zusammen, u. a. in »Zwingli« (2019) und »Stiller« (2025). Er erhielt u. a. den Deutschen Fernsehpreis, den Friedrich-Luft-Preis und den Schweizer Fernsehpreis.
